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Arbeit des Ortsverbandes

Woran wir arbeiten
Die Bücherzelle im neuen Outfit
Wie nach der Inbetriebnahme angekündigt, hat die FDP für die Sitzung der Gemeindevertretung am 4.12.2018 den Antrag auf Verschönerung der Bücherzelle eingereicht. Dieser wurde in den zuständigen Ausschüssen beraten und von der Gemeindevertretung einstimmig angenommen. Dabei wurde auch beschlossen, dass die Gemeinde für diese Aktion keine Kosten übernimmt. Also lag die Verantwortung - und damit die Gestaltungsfreiheit - bei der FDP.
Schon bei der Vorbereitung des Antrages hatten wir uns Gedanken über Was und Wie gemacht. Den meisten Diskutanten fiel dabei die "experience"-Veranstaltung des Kreis-Jugendringes ein. In diesem Rahmen waren auf dem Grundstück der Waldschule beeindruckende Street Art-Werke entstanden. In diesem Stil sollte die Zelle verschönert werden. Sabine Taurnier ließ ihre Beziehungen spielen und stellte Kontakte her: Erstens zu dem Künstler Torsten Bahr, der die Ausführenden angeleitet hatte und zweitens zur Waldschule, um Schülerinnen und Schüler für die Ausführung zu gewinnen. Es bedurfte geduldiger Verhandlungen bis die Vorgehensweise geklärt war: Kinder der OGS (Offene Ganztags-Schule) sollten an einem Seminar mit Torsten Bahr teilnehmen und dabei zeigen, ob ihnen die Arbeitsweise mit Sprühdosen und Schablonen liegt. Das Ergebnis: Neun Kinder hatten Ihre Ideen in Schablonen umgesetzt und die Handhabung geübt. 
Zwischenzeitlich hatten sich der Künstler und die Auftraggeber über den Umfang der zu bearbeitenden Flächen und die thematische Grundausrichtung abgestimmt. Notwendige Vorarbeiten wie Grundierung und Kaschieren von zu bemalenden Glasflächen mit Spezialfolie wurden von der FDP Ende März durchgeführt, so dass es eigentlich in den Osterferien Anfang April hätte losgehen können - aber es war zu kalt! Also musste ein neuer Termin gefunden werden, der zum Betrieb der OGS passte. Am 17. Mai war es dann so weit: Am Vormittag versah Torsten Bahr die Zelle zunächst mit Schutzfolien für die nicht zu besprühenden Flächen und begann dann mit der Grundstruktur - einem Bücherregal. Sabine Taurnier hatte es übernommen, die Bezeichnung "Bücherzelle" und einen kleinen Berliner Bären anzubringen, was sie mit Geschick und Geschmack erledigte.  
Gegen 12:30 Uhr erschienen die Kinder mit ihrer Betreuerin Christina und zogen die von der OGS mitgebrachten Malerkittel (ausgemusterte Hemden) an. Zuerst gab es eine Einweisung durch den Profi: Sicherheitshinweise für den Umgang mit den Sprühfarben, Arbeit auf dem Gerüst und Benutzung von Handschuhen. Auch die Arbeitsweise an senkrechten Flächen und Vermeidung von Tränenbildung wurde erläutert. 
Dann ging es los: Alle Kinder nahmen ihre Schablonen, griffen sich ihre Lieblingsfarbe und suchten sich jeweils einen Platz für das erste Buch, das sie sprühen wollten. Hier galt dann künstlerische Freiheit: Die meisten Bücher wurden zwar auf den Regalböden stehend dargestellt, aber es gab auch freifliegende Exemplare. Diese wurden später nach einmütiger Entscheidung durch darunter liegende Exemplare "abgestützt". Die zweite Phase war Märchenfiguren gewidmet. Dafür hatten die Kinder vielfältige Schablonen vorbereitet. Und so zierten bald Pferd, Schmetterling, Schildkröte, Roboter und andere Figuren die Flächen zwischen den Büchern. 
Es war eine Freude, die Kinder bei der Arbeit zu beobachten: Acht Kinder - eines konnte nicht teilnehmen - arbeiteten konzentriert, rücksichtsvoll und ohne Streit zusammen! Wenn beim Anhalten einer Schablone mal eine Hand fehlte, half man sich gegenseitig. Beim Zureichen von Klebeband wurde auch gerne auf "herumstehende" Erwachsene zurückgegriffen. So ging die Arbeit zügig voran, nur unterbrochen durch eine Verpflegungspause, in der es Würstchen (von der OGS) und Eis (von der FDP) gab. 
Als die ersten Bücher aufgesprüht waren, nahm Frau Riege vom "Markt" einige Bilder auf, die zusammen mit ihrem Bericht am 22. Mai als "Aufmacher" erschienen. Sie konnte das Resultat noch nicht erkennen. Dieses kann man nur als "hervorragend gelungen" bezeichnen. Der Ortsverband der FDP als Auftraggeber dankt allen Mitwirkenden ganz herzlich. Auch andere Menschen, die sich spontan über das neue Kunstwerk in der Öffentlichkeit des Ortes geäußert haben, waren begeistert. 
Wir wurden auch gefragt, ob es nicht noch weitere Objekte im Ort gibt, die in ähnlicher Weise verschönert werden könnten - Haben Sie Vorschläge? Nutzen Sie gerne unser Kontakt-Formular!

Hartmut Angenendt



Foto H. Angenendt
 
 
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