FDP Webauftritt Grönau

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Der Ortsverband Groß Grönau der FDP begrüßt Sie ganz herzlich!

Wir, die Liberalen in Groß Grönau, heißen jetzt offiziell Freie Demokraten. Diese Umbenennung ist eine Entscheidung des Bundesvorstandes, der den Begriff der Freiheit stärker hervorheben möchte. Wir in Groß Grönau nehmen uns dann gleich mal die Freiheit, den Begriff "Liberale" in der Kopftzeile weiter zu verwenden. Sonst kommt evtl. noch jemand auf die Idee, sich diesen gegen uns schützen zu lassen.
Das neue Logo hat sich über die zwei Farben Blau und Gelb hinaus entwickelt, indem Magenta hinzugekommen ist. Das bringt etwas Abwechslung.
Viel wichtiger ist aber, wie die Bundesspitze das Profil der FDP verändert hat. Das kann man im Webauftritt der Bundespartei nachlesen. 
Wir schauen deshalb optimistisch in die Zukunft!


Hartmut Angenendt


Hartmut Angenendt
Vors. des Ortsverbandes

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Interview mit Dr. Bernd Buchholz

Frage:

Herr Dr. Buchholz, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe als Minister in Schleswig-Holstein. Wie gehen Sie diese an?

B. Buchholz:

Momentan bin ich vielfach noch in der Lernphase, das heißt: Ich verschaffe mir einen gründlichen Überblick über den Stand der laufenden Projekte. Angefangen beim komplexen Thema A 20, bei dem ich noch nicht weiß, ob ich schon alle Bremseffekte kenne – bis hin zu Fragen des Breitbandausbaus, der Mittelstandsförderung, der Technologie- oder Arbeitsmarktpolitik. Sehr wichtig ist auch die Erweiterung der Rader Hochbrücke auf sechs Spuren: Hier ist Eile geboten, denn diese Maßnahme kann nur realisiert werden, wenn sie ohne Verzögerung im laufenden Planungsverfahren implementiert werden kann.

Frage:

Und wenn Sie sich eingearbeitet haben, dann gehen Sie nach Berlin?

B. Buchholz:

Nein! Ich habe mich nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen ohne Wenn und Aber für das Amt des Wirtschaftsministers entschieden – und wer mich kennt, der weiß, dass ich diese Aufgabe dann auch zu 100 Prozent anpacke.

Frage:

Aber Sie sind doch Direktkandidat der FDP im Wahlkreis 10 Herzogtum Lauenburg/Stormarn. Wollen Sie im Falle der Wahl beides machen, zum Beispiel eine Woche Abgeordneter in Berlin und zwei Wochen Minister in Kiel?

B. Buchholz:

Als gebürtiger Berliner sage ich dazu: „Det jinge, aber det jeht nich!“ Das ist in meinem Falle einfach erklärt, Als Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Gruppe im Bundesrat vertrete ich dort die Länderinteressen. Daher kann ich nicht Mitglied im Bundestag sein. Anders gesagt: Ich bin bereits in Berlin.

Frage:

Es ist üblich, dass die Direktkandidaten auf Plakten flächendeckend präsentiert werden. Wenn man da Bernd Buchholz sieht und ihn nicht wählen kann, fühlt man sich doch getäuscht - oder?

B. Buchholz:

Die Wahlwerbung wird nach den Vorgaben des Bundesverbandes gestaltet, und da wird bundesweit Christian Lindner auftauchen und ausschließlich in Schleswig-Holstein zusätzlich Wolfgang Kubicki. Weitere Personen sollen nicht plakatiert werden. Insofern wird es keine irreführende Werbung mit meiner Person geben.

Frage:

Und wie sieht es mit dem Stimmzettel aus? Welcher Name steht da?

B. Buchholz:

Da ist mein Name in der Tat zu finden. Das war leider nicht zu vermeiden. Die Vorschriften über die Kandidatenaufstellung erlaubten es nicht, zu dem Zeitpunkt, als ich meine Ernennungsurkunde zum Wirtschaftsminister in der Hand hielt, noch eine Kandidaten-Neuwahl durchzuführen.

Frage:

Was passiert denn nun mit meiner Stimme, wenn ich sie der FDP gebe?

B. Buchholz:

Sie haben ja zwei Stimmen! Mit der ersten wählen Sie den Kandidaten, der den Wahlkreis im Bundestag vertreten soll. Mit der Zweitstimme beeinflussen Sie die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag. Zweit-Stimme ist also nicht zweite Wahl!
Wenn ich also mehr Erststimmen auf mich vereinigen könnte, als jede andere Partei im Wahlkreis, wäre ich gewählt und würde dann die Wahl nicht annehmen. Soweit die Theorie. Nun bin ich zwar mit einer großen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, trotzdem halte ich ein Direktmandat bei dieser Wahl für unwahrscheinlich.
Die Zweitstimme ist, wie gesagt, die wirksamere. Auf dem Stimmzettel steht auch dort mein Name, allerdings als Mitglied der Landesliste. Wenn ich auf diesem Wege ein Mandat erhalte, werde ich es zwar auch nicht annehmen, aber dadurch rückt ein anderes Mitglied nach. Ihre Zweitstimme für die FDP ist auf jeden Fall gut angelegt.

Herr Dr. Buchholz, ich danke für das Gespräch.


Die Fragen stellte Hartmut Angenendt
 
 
 
 
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